und warum Aufmerksamkeit den Genuss erhöht.

Wahrnehmung = wahr = die Wahrheit?

Wahrnehmung geschieht über unsere Sinnesorgane.
Die Rezeptoren der Sinnesorgane wandeln Reize in elektrische Signale um.
Es erfolgt die Weiterleitung der sensorischen Signale ins Gehirn.
Im Gehirn wird ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt.
Dabei findet ein Suchprozess statt, um die Informationen einzuordnen.
Neue Informationen werden mit bereits vorhandenem Wissen verknüpft.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit der Adventszeit gemacht?

Gehören Sie zu den Advents-Genießern? Zu denen die Plätzchen backen, die sich gerne die Weihnachtdekorationen ansehen, gemütlich mit Freunden zusammen sitzen, Weihnachtsmärkte besuchen…

Oder gehören Sie zu den Advents-Gestressten? Zu denen die sich gestresst fühlen, weil Sie in die Stadt hetzten um Geschenke zu besorgen, die die ständige Berieselung mit Weihnachtsmusik nervt, die bei Plätzchen und Weihnachtsessen an die zusätzlichen Kilos auf der Waage denken…

So entsteht die subjektive Einschätzung einer Information – selektive Wahrnehmung (Filter)

Die Reizfülle wird verringert, da der Mensch (unbewusst) das volle Angebot nach für
ihn wichtigen und unwichtigen Reizen sortiert.

Diese Auswahl und Verarbeitung von Reizen ist in starkem Maße von Erfahrungen abhängig.
Und so kommt es, dass eine Erfahrung bei den einzelnen jeweils unterschiedliche Eindrücke,
Vorstellungen, Gedanken, Überzeugungen und Gefühle auslöst.

Achtung, dies führt zu der unterschiedlichen Einschätzung der Adventszeit.

Die Advents-Genießer richten ihren Fokus auf die schönen Dinge des Advents und bestätigen
so immer wieder ihre Wahrnehmung der Adventszeit als genussvoll.

Wo hingegen die Advents-Gestressten ihren Fokus auf die anstrengenden Dinge in der Adventszeit
richten und dadurch immer mehr in Stress geraten.

Jeder Mensch lebt mit seiner eigenen Vorstellung von der Welt – und somit auch von der “Weihnachtswelt”.
Gehören Sie zu den Advents-Gestressten, die dieses Stressgefühl gerne gegen mehr Genuss tauschen möchten?

Dann wird es Zeit für neue Erfahrungen.

Für Sie habe ich im Internet, diese Geschichte gefunden:

Ein Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen

Beschäftigungen immer so glücklich sein könne. Er sagte:

“Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich sitze, dann sitze ich,

wenn ich esse, dann esse ich,

wenn ich liebe, dann liebe ich…”

Dann vielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:

“Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?”

Er sagte wiederum:

“Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich…”

Wieder sagten die Leute:

“Aber das tun wir doch auch!”

“Nein-

wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,

wenn ichr steht, dann lauft ihr schon,

wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.”

Aufmerksamkeit für das was man gerade tut bringt Genuss. Was die Sinnesorgane damit zu tun haben erfahren Sie am dritten Adventssonntag.

Ich wünsche Ihnen einen genussvollen Adventssonntag.

Beste Grüße

Andrea Brüske

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