Sie wünschen sich

  • eine Zukunft, in der Sie wieder motiviert und mit Lust ihre Arbeit machen?
  • Eine Arbeit, in die Sie Ihre Fähigkeiten einbringen können?
  • Aufgaben, die zu ihnen passen, die sinnvoll und umsetzbar sind?
  • Sie wollen sich verantwortlich einbringen und motiviert und elanvoll an die Arbeit gehen?

Doch im Moment fühlen Sie sich nicht mehr gut in Ihrem Job. Die Belastungen haben zugenommen und die Strukturen haben sich verändert.  Sie spüren, dass Ihre Energie nachlässt.

In Ihrer Freizeit und in den Gesprächen mit Freunden und Ihrer Familie dreht sich viel um die Unzufriedenheit  im Job.

Sie glauben, Kündigung sei der einzige Ausweg doch eigentlich mögen Sie Ihre Arbeit.

Eine Entscheidung steht an…

Kündigen? Obwohl Sie Ihren Job mögen?

Die Situation, in der Sie sich befinden, kenne ich wirklich sehr gut aus eigener Erfahrung und deshalb weiß ich, wie wichtig es ist, innezuhalten und zu reflektieren.

Ich habe erlebt, wie es sich anfühlt, gekündigt zu haben, nur weil ich keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe.

Wie erleben Sie zurzeit Ihren Job?

Der Job, den Sie mögen, hat sich verändert.  Wie sieht es denn im Moment genau aus? Lassen sie uns gemeinsam hinschauen:

Suchen Sie sich einen ungestörten Ort.

Nehmen Sie Schreibzeug mit und lassen Sie einfach mal alles raus, was Ihnen im Kopf herum schwirrt.

Schreiben Sie. Geben Sie Ihren Gedanken und Gefühle viel Raum.

Schreiben Sie so lange, bis Sie das Gefühl bekommen „der Kopf“ ist leer.

Die Aufzeichnungen sind nur für Sie bestimmt: Es ist nicht wichtig, dass Sie gute Formulierungen finden, und Rechtschreibung interessiert an dieser Stelle auch nicht. Auch Gegebenheiten, die Sie niemandem erzählen würden, dürfen aufs Papier – seien Sie ruhig subjektiv, emotional und zensieren Sie sich nicht!

Lassen Sie sich von den folgenden Fragen leiten:

  • Was sind meine Belastungen im Job?
  • Was macht mir die Arbeit schwer?

Diese Übung ist wichtig, damit Sie frei werden für einen neuen Blick auf Ihre Situation. Weg vom Tunnelblick, der Sie auf ihre Belastungen fixiert, hin zu einer Lösung.

Wenn wir sehr stark beansprucht sind, kreist unser Kopf unablässig um das, was uns belastet. Die negativen Gefühle überwiegen.

Wie ist es Ihnen beim Schreiben ergangen? Welche Gefühle machten sich bemerkbar?

Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie die Übung noch ein wenig nachwirken. Vielleicht machen Sie einen Spaziergang, hören Musik, gehen zum Sport…

Ergänzen Sie anschließend Ihre Aufzeichnungen, wenn Ihnen noch weitere Dinge eingefallen sind.

Wie Sie zu einer Entscheidung kommen –

Fällt Ihnen noch ein, warum Sie ihren Job machen? Was war Ihre Motivation, sich für diese Arbeit zu entscheiden?

Manchmal ist es unglaublich schwer, die positiven Aspekte einer Situation wahrzunehmen.

Alles hinzuschmeißen, scheint der einzige Ausweg. Kleine Schritte in Richtung Lösung sind nicht mehr denkbar.

Für Ihre Entscheidung  ist es wichtig sich auch wieder an die positiven Seiten Ihres Jobs zu erinnern.

Denn spätestens nach einer Kündigung würden diese in Ihre Gedanken Einzug halten. Wenn Sie vorher Ihre Entscheidung nicht bewusst und reflektiert getroffen haben, kommen nachträglich Zweifel.

Ihre Arbeit – für die Sie sich irgendwann entschieden haben –

Warum haben Sie sich diesen Job ausgesucht?

Um Sie sicher zu machen in Ihrer Entscheidung; und um möglichen Zweifeln vorzubeugen, konzentrieren Sie sich nun auf die positiven Seiten Ihrer Arbeit:

Was mögen Sie an ihrer Arbeit?

Was macht Ihnen Freude?

  • Ist es die finanzielle Sicherheit?
  • Können Sie Ihre Stärken ausleben und Ihre Fähigkeiten einbringen?
  • Mögen Sie Ihre Kollegen, Kunden, das Produkt?
  • Sind die Arbeitszeiten oder der Arbeitsort für Sie ausschlaggeben ?
  • Sind es Ihre Erfolge die Sie immer wieder haben?

Wählen Sie nun einen neuen Platz, einen Ort den Sie mögen, denn nun schauen Sie anders auf die Situation. Schaffen Sie sich eine Atmosphäre, die Ihnen gut tut, vielleicht möchten Sie Musik hören …

Erinnern Sie sich an Ihre Erfolge in der Arbeit, an gute Gespräche mit Kunden, Kollegen Mitarbeitern, mit Vorgesetzten, betrachten Sie Fotos, Arbeitsergebnisse, Produkte die Sie hergestellt haben…

Dann nehmen Sie wieder Papier und Stift zur Hand – und schreiben diese positiven Aspekte Ihrer Arbeit auf.

Nun haben Sie es Schwarz auf Weiß, was Sie alles an Ihrem Beruf schätzen.

Wollen Sie alle diese positiven Aspekte Ihres Jobs hinter sich lassen? Sich auf eine unsichere berufliche Zukunft einlassen?

Oder gibt es eine andere Lösungsidee?

Wie würde sich eine Kündigung auswirken?

Nachdem Sie die positiven und negativen Aspekte Ihrer Arbeit betrachtet haben, ist es an der Zeit, sich intensiv mit den Auswirkungen einer Kündigung auseinanderzusetzen.

Nun haben Sie schriftlich, was für und was gegen eine Kündigung spricht. Doch wie geht es Ihrem Unbewussten mit dem Thema Kündigung?

Was spüren Sie, wenn Sie darüber nachdenken? Welche Gefühle machen sich bemerkbar?

Traurigkeit, Freude, Angst, Neugier,…?

Und wo fühlen Sie? Meldet sich die Bauchgegend, das Herz, stockt der Atem?

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Gefühle!

Legen Sie Ihre Hände an die Stelle des Körpers, an der Sie Ihre Gefühle spüren. Lassen Sie ihre Gefühle zu. Versuchen Sie einen Moment in diesem Gefühl zu verweilen. Denn das Unterbewusste hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. Deshalb ist es gut, die eigenen Gefühle in die Entscheidung mit einzubeziehen.

Zu welcher Entscheidung tendiert Ihr Gefühl? Spontan!

Kündigung:       🙂     🙁

Wie würde sich eine Kündigung auf Ihre Arbeit und Ihr Leben auswirken?

Seien Sie ehrlich zu sich, denn Sie wollen ja nicht vorschnell kündigen und damit neue Belastungen – wie finanzielle Unsicherheit oder Hadern mit Ihrer Entscheidung – aufkommen lassen.

Wenn Sie auf Ihr Gefühl vertrauen, welche Worte und Bilder haben Sie für die Entscheidung?

Wie sieht die Umsetzung aus?

Bilanz ziehen hilft beim Entscheiden

Nun  -ist es an der Zeit zu überlegen, zu welcher Entscheidung Sie tendieren. Jetzt haben Sie genug Stoff, um abzuwägen. Das Schöne ist, dass wir immer mehrere Entscheidungsmöglichkeiten haben:

  • Manchmal ist es tatsächlich wichtig, eine Situation hinter sich zu lassen. Denn auch wenn der Job mal rundum gut war: Wenn es eben nicht mehr so ist oder es zu große Belastungen gibt, die nicht veränderbar sind, dann ist es falsch, daran festzuhalten.
  • Manchmal ist es möglich, Bedingungen im Job zu verändern, wenn einem bewusst geworden ist, wo es hakt. Vielleicht bieten sich auch andere Abteilungen oder andere Arbeitsfelder innerhalb des Betriebs an, oder…
  • Manchmal ist es durch den Blickwinkel auf die positiven Aspekte des Jobs möglich, sich mehr auf den Inhalt und die eigenen Stärken zu konzentrieren und den Belastungen und veränderten Strukturen weniger Gewicht zu geben.
  • Manchmal gewinnt man durch die eigene Reflektion eine neue Ausstrahlung, die eine andere Kommunikation der eigenen Bedürfnisse ermöglicht.
  • Manchmal bietet es sich an, seine Arbeitszeit zu reduzieren und in einer Nebenbeschäftigung Neues auszuprobieren.
  • Manchmal hilft eine längere Auszeit.
  • Manchmal tut es gut, etwas Neues zu lernen, sich fortzubilden und damit die eigenen Möglichkeiten zu erweitern.
  • Manchmal kann es sinnvoll sein, bewerbungsaktiv zu werden, um zu prüfen welche Alternativen sich auftun.

Wichtige Entscheidungen lassen sich nur mit einem ausgewogenen Blick gut treffen. Wenn Sie sich intensiv die Zeit für sich nehmen und sich auf die Fragen einlassen, werden Sie merken, dass sich gleich etwas verändert.

Denn wie gesagt: Belastung zieht den Fokus auf sich.

Schenken Sie sich den weiten Blick und vertrauen Sie auf Ihr Gefühl. Denn dann können Sie selbstbewusst und sicher wissen:

Es ist Zeit für eine Veränderung.

Notieren Sie sich schriftlich Ihre Antworten auf folgende Fragen:

Ihre Entscheidung?

Verpflichten Sie sich zu einem ersten Schritt.

Was werden Sie in den nächsten 48 Stunden tun, um Ihre Entscheidung umzusetzen?

Machen Sie Ihr Vorhaben öffentlich und damit verbindlich.

Sprechen Sie darüber mit Menschen denen sie Vertrauen.

Wenn Sie mögen, schreiben Sie mir direkt oder unten in die Kommentare, was Sie sich vorgenommen haben und machen Sie Ihr Ziel damit verbindlich.

Beste Grüße

Andrea Brüske

 

6 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Juergen Brueske
6. März 2016 10:08

Hallo Andrea, deine Seite ist super geworden!

    Andrea Brüske
    1. April 2016 12:03

    Hallo Jürgen,
    Deine Bilder haben einen großen Anteil daran, danke.
    Andrea

Hallo Drea,
ein toller Internetauftritt! Konkret, informativ und gut strukturiert!

    Andrea Brüske
    1. April 2016 11:57

    Hallo Daniela,

    danke für Deine positive Rückmeldung zu meiner neuen Internetseite.
    Es freut mich sehr, dass Dir der Internetauftritt gefällt.

    Beste Grüße
    Andrea

Martina Bünger
13. Mai 2016 12:45

Liebe Andrea,
deine neue Seite ist ansprechend, klar und wunderbar!! Es ist eine Freude, darauf zu stöbern und macht Mut, sich auf anstehende Veränderungen gedanklich einzulassen. Deine Haltung, dein Lachen, dein Herz….deine (neuen) KundInnen dürfen sich freuen!
Vielen Dank an dieser Stelle für all die hilfreichen Gespräche mit dir.
Herzliche Grüße Martina

    Liebe Martina,
    auch ich finde unsere Gespräche und Reflexionen immer wieder bereichernd.
    Danke für Deine positiven Worte.
    Beste Grüße
    Andrea

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